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St. Josef

Schon lange hegten die Christen in Harbach und Umgebung den Wunsch nach einem "eigenen" Gotteshaus. Bis zur Fertigstellung der Filialkirche gingen Kinder und Erwachsene zu den Gottesdiensten in die Pfarrkirche "St. Mauritius und Gefährten" in Niederfischbach. Bei Wind und Wetter zu allen Jahreszeiten war der Gang über Kirseifen, die Wegscheide, Hüttseifen und Fischbacherhütte bis hin zum "Siegerländer Dom" beschwerlich. 

Zunächst wurde der Bau der Kapelle aus Trier abgelehnt, da die Kirche in Niederfischbach erst fertiggestellt worden war und finanzielle Mittel fehlten. 1928 gründete sich dann schließlich ein Kapellenbauverein in Harbach. Von April 1928 bis April 1935 wurden durch den Kapellenbauverein 14.500 Reichsmark zusammengetragen. Nach erneuter kriegs- und inflationsbedingter Umwertung verblieben davon lediglich 931,20 DM. Diese dienten dann doch noch als Grundstock für den 1953 in Angriff genommenen Neubau. 

Mit Blick auf das Fest des Heiligen Josef der Arbeiter wurde am 22.04.1953 in Harbach mit dem Bau der Filialkirche (Kapelle) begonnen. Eingeweiht wurde die Filialkirche "St. Josef" am 27.05.1954.